quarta-feira, maio 21, 2025

Demografia e Economia

Interaktiver Bericht: Demografie & Wirtschaft Europas

Demografie und wirtschaftliche Entwicklung in Europa

Einleitung

Dieser interaktive Bericht analysiert die komplexen Wechselwirkungen zwischen demografischen Strukturen und wirtschaftlicher Entwicklung in Europa. Er beleuchtet Trends wie Bevölkerungsalterung, veränderte Geburtenraten und Migration und deren tiefgreifende Konsequenzen für Wirtschaftswachstum, Sozialsysteme und regionalen Zusammenhalt. Ziel ist es, Muster, regionale Unterschiede und die Verflechtungen zwischen demografischen und ökonomischen Faktoren aufzuzeigen.

Die demografischen Verschiebungen in Europa stellen sowohl erhebliche Herausforderungen als auch potenzielle Chancen dar. Einerseits belasten sie Sozialstaaten und können zu Arbeitskräftemangel führen. Andererseits eröffnen sie Möglichkeiten, beispielsweise durch die Entstehung einer "Silver Economy" oder als Impuls für Innovationen.

Der Bericht gliedert sich in die Untersuchung der aktuellen demografischen Landschaft, eine Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Entwicklung, die Analyse der Wechselwirkungen zwischen diesen Dimensionen und schließlich die Erörterung von Politikansätzen und Zukunftsperspektiven für ein resilientes Europa.

Die demografische Landschaft Europas

Dieser Abschnitt beleuchtet die aktuellen demografischen Trends in der Europäischen Union, einschließlich Bevölkerungsstruktur, Alterungsprozessen, Geburten-, Sterblichkeits- und Lebenserwartungstrends sowie Migrationsmustern. Die Daten zeigen eine alternde Bevölkerung mit signifikanten regionalen Unterschieden.

Bevölkerungsstruktur und Alterung

Am 1. Januar 2023 lebten 448,8 Millionen Menschen in der EU. Das Medianalter stieg von 39,0 Jahren (2003) auf 44,5 Jahre (2023).

Der Anteil der Bevölkerung ab 65 Jahren wuchs von 16 % (2003) auf 21 % (2023) und wird bis 2050 voraussichtlich auf 30 % steigen.

Der Altenquotient (Verhältnis von Personen im Rentenalter zu Personen im erwerbsfähigen Alter) wird sich in den nächsten vier Jahrzehnten voraussichtlich verdoppeln.

Altersabhängigkeitsquotient

Der Altersabhängigkeitsquotient (Personen ab 65 Jahren im Verhältnis zu Personen zwischen 15 und 64 Jahren) für die EU wird von 33,0 % im Jahr 2022 auf voraussichtlich 59,7 % bis 2100 steigen.

Regionale Unterschiede sind beträchtlich, mit Konzentrationen sehr alter Regionen in Ostdeutschland, Italien und Teilen Südeuropas.

Geburten, Sterblichkeit und Lebenserwartung

Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau in der EU lag 2022 bei 1,46, unter dem Ersatzniveau von 2,1.

Die durchschnittliche Lebenserwartung in der EU betrug 2023 insgesamt 81,5 Jahre (Männer: 77,9 in 2022, Frauen: 83,3 in 2022).

Es besteht eine Lücke in der Lebenserwartung zwischen West-/Nordeuropa und einigen osteuropäischen Ländern.

Lebenserwartung nach Geschlecht (2023)

Die Lebenserwartung für Frauen ist in der EU durchweg höher als für Männer. Länder wie Spanien und Italien zeigen besonders hohe Werte.

Migration

Migration gleicht in vielen EU-Ländern den negativen natürlichen Saldo aus. 2023 wanderten 4,3 Mio. Menschen aus Nicht-EU-Ländern in die EU ein.

Deutschland und Spanien meldeten 2023 die höchste Zuwanderung. Relativ zur Bevölkerung waren es Malta, Zypern und Luxemburg.

Die Integration von Migranten ist entscheidend, stellt aber auch Herausforderungen dar, insbesondere in Regionen mit Bevölkerungsrückgang.

Stand der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa

Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Lage in der EU, einschließlich Wirtschaftsleistung, Wachstumsdynamiken, sektorale Strukturen, Arbeitsmarktentwicklungen sowie Einkommensverteilung und soziale Ungleichheit. Das Bild ist heterogen mit deutlichen regionalen Unterschieden.

Wirtschaftsleistung und Wachstum

Das geschätzte nominale BIP der EU lag 2025 bei 19,991 Billionen US-Dollar. Das BIP-Wachstum betrug 2023 0,6 %.

Deutschland, Frankreich und Italien sind die größten Volkswirtschaften. Es bestehen erhebliche Unterschiede im kaufkraftbereinigten BIP pro Kopf (z.B. Luxemburg vs. Bulgarien).

Osteuropäische Länder zeigen teils rasche Konvergenz, aber Wohlstandsunterschiede bleiben bestehen.

Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote in der EU lag im März 2025 bei 5,8 %. Die Jugendarbeitslosigkeit betrug 14,5 %.

Hohe Unterschiede zwischen Ländern (z.B. Spanien/Griechenland vs. Tschechien/Malta).

Arbeitskräftemangel ist ein wachsendes Problem, verschärft durch demografischen Wandel und Qualifikationsdefizite.

Einkommensverteilung und Armut

Der Gini-Koeffizient der EU lag 2024 bei 29,3 (relativ niedrig). 2023 waren 21,4 % der EU-Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht (AROPE).

AROPE-Raten sind in südlichen, östlichen und äußersten Regionen oft höher. Hauptstadtregionen in Osteuropa haben oft niedrigere Raten als der Rest des Landes, in Westeuropa teils umgekehrt.

Inflations- und Lebenshaltungskostenkrisen treffen einkommensschwächere Haushalte überproportional.

Wechselwirkungen zwischen Demografie und Wirtschaft

Die demografische Entwicklung und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Europas sind eng miteinander verknüpft. Die Bevölkerungsalterung beeinflusst Wirtschaftswachstum, Produktivität und öffentliche Finanzen, während Migration eine wichtige, aber komplexe Rolle für Arbeitsmärkte und Innovation spielt.

Auswirkungen der Bevölkerungsalterung

  • Reduziert tendenziell das Wirtschaftswachstum (geringere Arbeitskräftezahl).
  • Beeinflusst Arbeitsproduktivität (potenziell geringeres TFP-Wachstum durch ältere Belegschaft).
  • Erhöht Druck auf öffentliche Finanzen (steigende Ausgaben für Gesundheit, Renten, Pflege).
  • Erfordert Steigerung der Arbeitsproduktivität zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards.

Rolle der Migration

  • Kann Arbeitskräfteengpässe mildern und zur Wirtschaftsleistung beitragen.
  • Kann positive Effekte auf Innovation und TFP haben.
  • Verursacht anfänglich fiskalische Kosten; langfristige Auswirkungen hängen von Integration ab.
  • Ist keine vollständige Lösung für die Folgen der Alterung; erfordert breitere Strategien.
  • Wirtschaftlicher Beitrag hängt von Anerkennung und Nutzung der Migrantenqualifikationen ab ("Brain Waste" vs. "Brain Gain").

Regionale Disparitäten: Demografische und wirtschaftliche Bruchlinien

Europa ist von erheblichen regionalen Unterschieden geprägt. Es zeigen sich Kluften zwischen Ost-/Südeuropa und Nord-/Westeuropa sowie zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Diese Disparitäten haben sowohl demografische als auch wirtschaftliche Dimensionen und können sich gegenseitig verstärken.

Wichtige Beobachtungen

  • Ost- und südeuropäische Länder erfahren oft stärkere Bevölkerungsrückgänge und Alterung.
  • Städtische Regionen ziehen Erwerbstätige an, ländliche Regionen kämpfen mit Entvölkerung.
  • Höchste Armutsrisiken oft in südlichen, östlichen und äußersten EU-Regionen.
  • Innerstaatliche Bruchlinien zwischen dynamischen urbanen Zentren und schrumpfenden peripheren Gebieten sind kritisch ("Geografie der Unzufriedenheit").
  • Demografische Verschiebungen und wirtschaftliche Aussichten beeinflussen sich gegenseitig und können "Entwicklungsfallen" erzeugen.

Momentaufnahme regionaler Disparitäten (Ausgewählte NUTS-2 Regionen, Daten ca. 2022/2023)

Region (Land) Medianalter (ca. Jahre) BIP p.K. (KKS % EU) Arbeitslosenquote (%)
Southern (Irland) Relativ jung 286 4,1
Praha (Tschechien) 41,6 207 1,7
Sud-Est (Rumänien) 44,0 45 5,7
Sachsen-Anhalt (Deutschland) 51,6 76 7,0
Calabria (Italien) 47,3 59 16,3

Quelle: Basierend auf Tabelle 7 des Berichts. Genaue Bevölkerungsentwicklung nicht tabellarisch dargestellt, aber Trends im Bericht erwähnt.

Politikansätze und Zukunftsperspektiven

Die Bewältigung des demografischen Wandels erfordert maßgeschneiderte Strategien, Investitionen in Humankapital und Innovation sowie die Anpassung an neue technologische Entwicklungen. Eine enge Zusammenarbeit auf allen Ebenen ist entscheidend für ein demografisch und wirtschaftlich resilientes Europa.

Strategien zur Bewältigung

  • Familienpolitik & pronatalistische Maßnahmen (Wirksamkeit umstritten, erfordert Langfristigkeit).
  • Integrationspolitik für Migranten (Arbeitsmarkt, Bildung, Zugang zu Diensten).
  • Rentenreformen (Anpassung an Lebenserwartung, fiskalische Nachhaltigkeit).
  • Maßgeschneiderte Ansätze für unterschiedliche regionale Herausforderungen.

Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

  • EU-Kohäsionspolitik zur Verringerung regionaler Unterschiede (ortsbezogener Ansatz nötig).
  • Investitionen in Humankapital (lebenslanges Lernen, Umschulung).
  • Förderung von Innovation und F&E.
  • Arbeitsmarktreformen (Erhöhung Erwerbsbeteiligung, Flexibilität).
  • Nutzung des Potenzials einer länger lebenden Bevölkerung ("Langlebigkeitsdividende").

Zukunftsszenarien & Technologie

  • EU-Bevölkerungsprognose: Höhepunkt um 2026, dann Rückgang. Erwerbsbevölkerung schrumpft stark.
  • Automatisierung & KI: Potenzial zur Produktivitätssteigerung und Milderung von Arbeitskräfteengpässen, aber auch Risiko von Arbeitsplatzverlusten und Ungleichheit.
  • Notwendigkeit eines Umdenkens bei Wirtschaftsmodellen und Gesellschaftsverträgen angesichts potenziellen Bevölkerungsrückgangs.

Schlussfolgerungen

Die Analyse zeigt ein komplexes Zusammenspiel von Demografie und wirtschaftlicher Entwicklung in Europa mit tiefgreifenden regionalen Unterschieden. Die fortschreitende Bevölkerungsalterung stellt erhebliche Herausforderungen dar, während Migration eine wichtige, aber nicht alleinige Rolle spielt.

Für ein demografisch und wirtschaftlich resilientes Europa sind differenzierte und kontextspezifische Politikansätze unerlässlich. Dazu gehören maßgeschneiderte Strategien, die Stärkung der regionalen Entwicklung, Investitionen in Humankapital und Innovation sowie die Anpassung an neue Realitäten wie potenziellen Bevölkerungsrückgang und technologischen Wandel.

Die demografische Transformation ist unaufhaltsam, aber ihre Folgen sind gestaltbar. Proaktive, evidenzbasierte und anpassungsfähige Politiken können Europa helfen, die Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu nutzen, um nachhaltigen Wohlstand und sozialen Zusammenhalt zu sichern.

© 2025 Interaktiver Bericht. Basierend auf "Demografischer Wandel und wirtschaftliche Entwicklung in Europa: Eine vergleichende Analyse".

quarta-feira, abril 09, 2025

Housing For All

 "We should be unromantic about what this means. If we remove barriers to market housing production, some capitalist firms will benefit; if we don’t, other capitalist firms—the ones that profit off of housing scarcity—will benefit instead. Prioritizing housing for all as an objective over penalizing particular enemies in the capitalist class is both more strategically coherent and, ultimately, more morally righteous. And in the fight to achieve more housing for all, we should not dogmatically insist on using only certain means to get there. With the stakes so high, we can’t afford that kind of indulgence."


—Ned Resnikoff


https://www.dissentmagazine.org/article/supply-and-the-housing-crisis-a-debate/

segunda-feira, março 17, 2025

Fotografias



Prag



Tanta dor, tanto medo.

Seja o que for, não tenho credo.

Arranco  os cabelos, rasgo a veste.

Como foi mesmo aquilo que disseste?


Que caminho tão torto

Que me não deixa fugir

Do eco das tuas palavras

Meu coração a partir


Não calçamos os mesmos sapatos

Não constas nas minhas fotografias

Não gostamos os dois de gatos

Ouviste o que não querias

domingo, outubro 06, 2024

Os Lusíadas são...

 "Os Lusíadas são uma busca obstinada, às vezes quase desesperada, de beleza e de heroísmo, por um poeta que sabe que os seres humanos são imperfeitos e que o mundo é um lugar muito frágil."

Isabel Almeida

Erros Democráticos

 


consenso vs. compromisso


consenso
(con·sen·so)

nome masculino

1. Conformidade de juízos, opiniões ou sentimentos, relativamente a algo ou a alguém, por parte da maioria ou da totalidade dos membros de um conjunto de indivíduos (ex.: a votação do regulamento foi adiada por falta de consenso quanto ao texto final). = ACORDO, CONCORDÂNCIA, CONSENTIMENTO, UNANIMIDADE

2. Opinião ou posição maioritária de um grupo ou de uma comunidade (ex.: é consenso quase geral que a principal medida no tratamento do pé diabético é a detecção precoce).

3. Anuência, aquiescência, consentimento.


Origem etimológica:latim consensus, -us, acordo, concordância, unanimidade.

Palavras relacionadas

"consenso", in Dicionário Priberam da Língua Portuguesa [em linha], 2008-2024, https://dicionario.priberam.org/consenso.


compromisso
(com·pro·mis·so)

nome masculino

1. Obrigação ou promessa feita por uma ou mais pessoas. = AJUSTE, COMPROMETIMENTO, CONTRATO

2. Obrigação social, como um encontro ou uma consulta, por exemplo.

3. [Direito] Obrigação contraída entre diferentes pessoas de sujeitarem a um árbitro a decisão de um pleito.

4. [Direito] Concordata de falido com os seus credores.

5. Acordo político, especialmente entre adversários. = PACTO

6. Estatutos de confraria.

7. Escritura vincular.


tomar compromisso•Obrigar-se.


Origem etimológica:latim compromissum, -i, particípio passado de compromitto, -ere, comprometer.

Colectivo:agenda.

Palavras relacionadas
palavracompromissóriocompromissárioagendanoivadodescompromissocomprometido

"compromisso", in Dicionário Priberam da Língua Portuguesa [em linha], 2008-2024, https://dicionario.priberam.org/compromisso.

terça-feira, janeiro 24, 2023

Um ser universal

 Um ser universal



Passo a passo 

Com a força dos teus passos

Fazes a terra girar.

Ao ponto de pensares que és um criador na terra.


Para que andes para a frente

Tem a terra que andar para trás.

O que pensas ser progresso, não passa de um erro de análise.

Qual o criador que não ama o seu cálice.



Sendo um outro ser

tão ser como tu

quando ele anda e sonha

e a terra faz girar


gira a terra mais depressa ou mais devagar?


Se todos caminhamos,

Se todos sonhamos,

Algo mais forte

nos faz caminhar. 


Será do sonho?

Saberás tu sonhar?

O que seria do progresso,

sem capacidade de perguntar?


Mas se fores mais além,

acabas por ao mesmo sítio chegar.

Presos à nossa pele,

presos ao nosso lugar.

Mais tarde se acaba o sonho

do que a terra de girar.


Só nos resta continuar.

Se nos resta continuar.

Porque resta continuar.

Para quê continuar?

Para onde continuar?

E porque não parar?.





"Poema infantil"


Chora o fruto

A Maria

O poema a acabar

chora chora chora fruto

chora chora chora a Maria

o dia a começar

cora chora chora chora

acordou está disperto

toca a ter o dedo no ar

segunda-feira, janeiro 23, 2023

 vai e vem 

não importa 

maldição

grande

tretas

felicidade

crueldade

idade

vai e vem

sim importa

tradição

paixão

tesão

o que importa

esvaziou-se-me o coração

enxuto


domingo, março 27, 2022

Brutal

 Um sinal de que as línguas vivas estão em constante mudança pode, nos dias de hoje, ser facilmente verificado pela alta incidência do uso do termo  Brutal , sendo quase só usado com o seu significado na forma informal. Será a informalidade o que domina o progresso? Sem dúvida! Então, há que aceitar que a progressão é coisa boa e deixar de lutar contra os necessários acordos ortográficos, onde esse progresso fica normalizado. Ou será que a normalização é só contrária ao progresso que faz avançar a Língua, colocando-lhe barreiras?

Auxiliares de tradução

Traduzir "brutal" para: Espanhol | Francês | Inglês

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 Em Blog da Sagrada Família
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"brutal", in Dicionário Priberam da Língua Portuguesa [em linha], 2008-2021, https://dicionario.priberam.org/brutal [consultado em 27-03-2022].

sábado, novembro 07, 2020

Geringonças



By Krd - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74929363



Em Berlim, tal como aconteceu em 2015 em Portugal, o Governo estadual é apoiado por uma coligação R2G (Rot-rot-Grün ), traduzido para vermelho-vermelho-verde, ou seja, Socialistas, Bloquistas/Comunistas, Verdes. Em Portugal chama-se Geringonça ao que aqui se designa por R2G. Num país longamente habituado a coligações de governo, quer a nível estadual quer a nível federal, é de salientar a diversidade nas soluções encontradas. Há no entanto um leque de coligações que ainda nunca se verificou: toda e qualquer uma que conte ou precise do apoio do partido de extrema direita, o AFD.

Ainda não se verificou mas já esteve quase. No estado federado da Turíngia, Thomas Kemmerich, líder local dos liberais do FDP, chegou a ser eleito com 45 votos contra 44, apoiado pelas bancada do partido de Merkel, CDU e pela bancada do AFD, liderado por Björn Höcke, ou seja, a extrema direita. Traduzindo, uma coligação entre Liberais, Democratas Cristãos e Nacionalistas/Populistas de extrema direita aliou-se contra a esquerda para apoiar a formação de um governo regional. A esquerda não se conseguiu entender com os verdes e o centro direita fechou os olhos ao que aí vinha.

Kemmerich chegou a ser empossado no parlamento regional como Primeiro Ministro e daí resultou a famosa foto do aperto de mão a Höcke, prontamente comparada a uma outra foto do passado. Durou três dias no cargo, acabando por se demitir, o que levou à marcação de novas eleições.

As razões para a sua demissão são fáceis de compreender. Em primeiro lugar a Alemanha entrou em convulsão após a quebra do cordão sanitário que tornava impossível alguém sequer pensar em formar coligações com a extrema direita que, saliente-se, é não só a terceira força política no Bundestag, parlamento federal, como ainda a primeira força da oposição, o que em termos de folclore democrático tem a sua importância.

Segundo, e sem estar a ordenar as razões por qualquer ordem de valor ou importância, a até então líder eleita da CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, escolha quase pessoal e direta de Merkel para a suceder no partido e com elevada probabilidade de vir a ser a próxima Chanceler federal, demitiu-se da liderança do seu partido. Desempenha actualmente as funções de Ministra da Defesa no Governo de Merkel. Angela Merkel tinha já decidido não se recandidatar e pôr fim à sua carreira política a nível interno. Traçou um plano para a sua sucessão no partido e pensou levá-lo a eleições.

Neste momento, e continuando a viagem na tormenta, a CDU continua com um processo não planeado de escolha do seu futuro líder que conta com pelo menos três candidatos, todos homens. No seu último episódio, o congresso marcado para Dezembro teve de ser adiado devido à Pandemia. As eleições federais para a escolha da sucessão e Merkel serão também em 2021.

Numa nota mais pessoal, e por forma a dar algum do tom com que se viveram esses dias por terras germânicas, a possibilidade de haver um governo regional eleito e apoiado pela extrema direita fez soar as campainhas do "vamos embora para outro país que isto está a aquecer", ao que eu, deitando alguma água na fervura, respondi: "calma, que nós vivemos em Berlim e aqui os ventos são outros".

É verdade que no estado federado de Berlim, que corresponde à própria cidade com os seus 4,3 milhões de habitantes, ainda se respira a liberdade. No entanto, Berlim é também a capital e na capital as coisas são sempre diferentes.

Annegret Kramp-Karrenbauer bem o pode dizer. Mostrou a muitos que há portas que não se podem abrir quando antecipadamente sabemos quem está do outro lado. A sua enorme demonstração de grandeza política é merecedora de uma estátua no meu panteão pessoal imaginário. Tinha tudo para vir a ser uma das mulher mais poderosas do mundo mas, por razões para muitos difíceis de entender quase que se pode dizer que abdicou do poder. Tiro-lhe o meu chapéu.


segunda-feira, maio 04, 2020

Em busca da Sociedade Esclarecida


Dragagens no rio Sado

Em busca da Sociedade Esclarecida





A causa do fim do projeto de melhoria das acessibilidades ao Porto de Setúbal é uma causa colectiva na medida em que afecta positivamente ou negativamente toda a comunidade. Os seus efeitos, positivos ou negativos, podem fazer-se sentir em toda a região que tem o estuário do Sado no seu ventre. Afecta as comunidades dos concelhos de Setúbal, Grândola e Alcácer do Sal em diversos graus e sentidos. Não pode ser restrita (a causa) a Setúbal e aos seus habitantes. Poderemos ainda adicionar os efeitos positivos e negativos nos concelhos adjacentes tais como Palmela, Sesimbra, Montijo, Moita, Seixal, Almada ou Barreiro na margem a norte do rio Sado integrantes da realidade geográfica que é a Península de Setúbal. As conexões respeitantes aos concelhos limítrofes de Grândola e Alcácer do Sal serão talvez já mais dissipadas nos efeitos aí produzidos. O processo de licenciamento das obras obriga por isso ao envolvimento dos vários municípios. As regras a que estão obrigadas as autoridades administrativas imanentes do poder político local, os órgãos municipais democraticamente eleitos, de divulgação do projecto eram inerentes aos três municípios, sendo que a inacção responsabiliza aos três. Poderá haver uma violação do direito a ser informado, detido pelos munícipes, bem como uma violação da obrigação de informar que cabe aos responsáveis pela gestão da coisa pública. Sem Informação não há sociedade esclarecida e sem esclarecimento não é dada à população a possibilidade de discutir seriamente o assunto.

As regras de publicitação dos estudos de impacte ambiental parecem onerar o município de Setúbal à publicação em edital do período de consulta pública do projeto, o que foi feito, embora a meu ver, de forma, pouco aceitável por não favorecer o referido esclarecimento público de modo eficaz e seguro. Não basta, não pode bastar, a publicação de um edital para dar a conhecer à população os efeitos de uma obra que se desenrola no coração da cidade, o rio Sado.

O caso pode ser encarado como uma falha geral no sistema político, isto é, na gestão da coisa pública que entregamos nas mãos dos nossos representantes políticos. Claro que esta gestão implica ter em conta não só os interesses públicos, os da população em geral quer seja a do presente como a do futuro, como os interesses privados, os de empresas e restante aparelho produtivo e administrativo. A montante de cada novo projecto existem direitos concedidos a entidades particulares que tem de ser balanceado com o bem maior que é o do interesse humano e ambiental. A defesa de um não elimina a existência do outro e num estado de direito poderá por vezes dar-se o caso de direitos adquiridos previamente terem de ser recompensados por uma perda futura espectável.

Os portos e a sua gestão são um bom exemplo de conflito entre diversos interesses. A administração dos portos está entregue a entidades de direito privado. Aos portos está associada por norma uma área circundante por questões estratégicas ( e outras como de segurança pública, integridade territorial, ou ainda ecológica). No entanto essa área está em primeiro lugar inserida num determinado município. A gestão e planificação dos diversos interesses está registado nos planos directores municipais, PDM. Estes obedecem a regras de discussão e aprovação bem claras ainda que muito pouco conhecidas pela generalidade dos cidadãos. Fica claro que os cidadãos devem desde cedo tomar parte nessa discussão.

As riquezas naturais que enquadram a cidade de Setúbal e que os Setubalenses têm o privilégio de viver como seu ambiente natural são de valor incalculável. As áreas protegidas, na Serra da Arrábida, no estuário do Sado, incluindo ainda a Costa Alentejana e Vicentina criaram uma relação homem-meio-ambiente que se desenvolve desde sempre de forma cooperativa. Da natureza aprenderam os habitantes da região a extrair o melhor que lhes foi oferecido. Peixe, Sal, vinho, arroz, marisco...
Desde tempos que recuam ao Paleolítico e que continuaram com Fenícios, Romanos, Árabes ou Cristãos, que as riquezas naturais atraíram à região gente vinda de longe, por vezes mesmo de muito longe.

Em Alcácer do Sal é possível constatar o decorrer do tempo plasmado no acervo da cripta arqueológica do Castelo. Num pequeno quadro exibe-se uma riquíssima colecção de moedas encontradas nas diversas escavações efectuadas na cidade e arredores e nele é possível ver uma pequena moeda com a gravura de um golfinho.

As notas de euro por exemplo saem ainda das rotativas sem imagens de Reis, presidentes heróis ou monumentos históricos. Quem tem memória do escudo lembra-se por certo de uma torre de Belém, ou de um Gago Coutinho, Bocage, Camões, entre outras figuras. Será que, à data da cunhagem daquela pequena moeda, alguém achou que um golfinho era o melhor símbolo para identificar a região? Que honra para os Golfinhos!

Os Setubalenses e amantes da região sentem e com razão uma forte ligação afectiva ao meio ambiente que os rodeia ou que lá os atrai. Para além do peixe assado que desde há décadas atrai Lisboetas aos restaurantes da cidade, existe também, para alguns privilegiados, a Arrábida, e mais concretamente o Portinho da Arrábida. As barracas de praia dos pescadores foram facilmente arrasadas nos tempos de Carlos Pimenta, por entre segundas habitações de férias. Para alguns ficaram as casas quase secretas no meio da mata, algumas detidas por gente de fora. No entanto, a Serra é respeitada. Há uma zona que devido à sua riqueza vegetativa está completamente vedada á intrusão pelo homem. Trata-se de uma reserva integral constituída por mata e vegetação original mediterrânica. O seu valor é reconhecido por todos e a sua integralidade respeitada.

No coração da Arrábida instalou-se, faz décadas, uma fábrica de cimento e por lá irá continuar por várias décadas ainda. A sua licença para extracção de calcário, ou seja, para esventrar a serra foi recentemente prolongada por mais 50 anos. Devido à presença da Secil na Serra da Arrábida e por o processo de produção implicar o recurso a fornos de altíssimas temperaturas foi decidido ali instalar a co-incineração de matérias perigosas. Não aconteceu sem uma forte oposição da população local, a de Setúbal e a da Arrábida, mas e apesar disso, a decisão foi mais uma vez avante.

Qual é o impacto na saúde pública dos setubalenses? Existem estudos sobre a incidência de doenças do foro respiratório ou outras que assegurem a continuação de tal prática sem risco para quem ali vive e que permitam avaliar ainda que à posterior a decisão política tomada à época? Foram os seus resultados dados a conhecer publicamente?

Foi de resto por causa da existência da co-incineração na Arrábida que o porto de Setúbal se tornou no destino para resíduos provenientes de outros países europeus dada a existência de um mercado interno de resíduos..

Os estaleiros navais da Setenave, agora Lisnave, são um dos maiores a nível mundial na capacidade de reparação de navios. A história dos estaleiros e das restantes empresas ali instaladas nas décadas de 60 e 70 do século passado revelaram-se decisivas, dada a fonte de contaminantes químicos lançados para o estuário, para o desaparecimento dos Golfinhos do estuário. Durante anos, a comunidade de golfinhos foi-se simplesmente embora do estuário que usa e sempre usou para sua residência, maternidade e porto de abrigo. Os contaminantes presentes no fundo do rio são, tristemente, parte do património industrial de Setúbal e bem poderiam ter lugar a evocação no museu do trabalho.  

A relação que se estabeleceu já num passado longínquo entre homem e meio ambiente e talvez em primeiro lugar entre golfinhos e o estuário deverá ter tido por base uma natureza de índole mais cooperativa do que competitiva. É esta relação de forças que sempre se estabelece entre dois modos de habitar um ecossistema tão variado e rico que determina não só o presente como também o futuro. O legado que quisermos deixar para quem vier depois de nós será sempre um reflexo das decisões políticas tomadas hoje, em nosso nome, tendo em mente os interesses da comunidade. Dependerá sempre do grau de esclarecimento da população local a aceitação ou reprovação de projectos que, tal como o da melhoria das acessibilidades ao porto de Setúbal, lhes são impostos.


sábado, dezembro 29, 2018

Há uma nova República


Quase sem que mais se tenha dito nasceu uma nova república. A República da Catalunha. Foi proclamada no dia 10 de Outubro de 2017  depois de os 72 deputados independentistas terem aprovado numa declaração intitulada Declaração dos Representantes da Catalunha o texto de uma moção proclamatória. Como tal não tem valor legal mas não deixa de ser uma declaração de proclamação de uma República. Já o líder do Governo regional, Puigdemont, anunciou a criação da República da Catalunha como estado independente e a seguir anunciou que estava suspensa a sua efectividade por forma a permitir o diálogo.  Nasceu quase muda. Foi como que sussurrada aos nossos ouvidos. O estado espanhol incorpora um Reino e dentro desse reino há uma república.

É como se o rei fosse rei de uma monarquia mas também de uma república.

Se seguirem com a criação da Federação do Reino de Espanha e da República da Catalunha podem bem vir a ter como chefe de estado o rei de Espanha que assim será Rei e Presidente da República bem como da Federação. Será uma República sem presidente eleito e por isso uma singularidade. Mas também, para que presisam os catalães de um Presidente? A menos que criem a figura do Presidente da Federação que representará como chefe de estado tanto a Catalunha como o resto da Espanha. Não parece fácil. Mas se ambicionarmos por uma federação na Europa, não será isso que irá acontecer? Não iremos todos eleger um presidente para uma federação?

E se ficarem pela proclamação da República da Catalunha, com governo e parlamento autónomos e sem chefe de estado ou depondo nas mãos do Rei de Espanha o direito de representação? Completa autonomia dos sistemas judiciários e de segurança interna e externa podendo delegar e para isso pagar a quem o assuma; França é uma hipótese assim como Espanha não o deixa de ser.

E sim, a função de chefe de estado é uma função paga. Nisto, as monarquias não são diferentes das repúblicas e vice versa.

domingo, maio 27, 2018

Art

I could not imagine a work of art that would prompt a person to do something bad. There can be no talk of art in relation to films like 'The Exterminator'. 

My purpose as far as possible is to make films that will help people to live, even if they sometimes cause unhappiness— and I don't mean the sort of tears that 'Kramer vs. Kramer' produces.

Perhaps you have noticed that the more pointless people's tears during a film, the more profound the reason for those tears.

I am not talking about sentimentality, but about how art can reach to the depths of the human soul and leave man defenseless against good.

 —Andrei Tarkovsky.

segunda-feira, maio 21, 2018

Squalor


squalor

[skwol-er, skwaw-ler]

noun

  1. the condition of being squalid; filth and misery.


Origin of squalor

1615–25; < Latin squālor dirtiness, equivalent to squāl(ēre) to be dirty, encrusted + -or -or1

Synonyms

wretchedness


Antonyms

splendor.

The problem of Rent:
Rent has three characteristics differentiating it from other forms of expenditure:
(i) Rent varies markedly from one part of the country to another,
(ii) Rent varies markedly as between different families of the same size in the same part of the country,
(iii) Expenditure on rent cannot be reduced during a temporary interruption of earning as that on clothing, fuel or light can.

Sir William Beveridge, Social Insurance 
and Allied Services Report



Excerto de The New Poverty, de Stephen Armstrong. Verso
Chapter 6: Squalor, pp. 127-132

"That afternoon I visited the city’s wet centre: a day hostel that allows homeless people to walk in drunk or on drugs. As I arrived, staff were struggling to help a man suffering from the violent hallucinations and sweeping emotional changes brought on by the synthetic cannabinoid Black Mamba. He was howling, his body shaking and his eyes blank. ‘It’s cheap and it’s strong,’ Hiley explains. ‘It’s sweeping through prisons and the homeless and the effects are brutal. People are using it to find oblivion.’ Back in the main building – a walk-in and advice centre in a spruced up old school – I met Jas Singh, one of Inclusion’s regulars and a local lad. He’s fresh-faced and handsome – he looks a little like Stone Roses singer Ian Brown, right down to his jagged mop-top hair – but he totters into the room on crutches with his foot strapped up in a large webbing-and-plastic sandal. Singh studied art at St Martins and graduated in 2012, moving to Kingston upon Thames where a friend secured him a protection-by-occupation residency in a large empty house. He was on the verge of the next stage in his life – interning with an art dealer on Pimlico Road. ‘It was unpaid but I’d get fed and into all the art exhibitions for free, and some champagne parties,’ he grins. ‘I started to meet a few people – like Terry O’Neill, the photographer, and I was starting to put my own work together … mainly sound installations.’ And then, running up the stairs at the art dealer’s house in 2014, Jas slipped and whacked his leg on the corner of a stair and damaged his peroneal nerve, which provides feeling to the front and side of the legs and the top of the feet. A damaged peroneal nerve causes a condition known as foot drop, where the muscles that hold the foot in place stop working and the patient’s foot effectively dangles uselessly at the end of their leg. He couldn’t walk without crutches and couldn’t keep working with the art dealer. When the house he was legally squatting finally got sold, he was out – just as his dad phoned to tell him his mum was ill, asking him to come back to Leicester to help out. ‘So I came back for a while,’ he explains. ‘I was here for about six months when, ironically, I was giving a homeless person a few bits of change and got mugged, whacked on the back of my head – I was knocked out, unconscious for a while. I’m still not clear on everything that happened after that. Apparently I discharged myself and went back to my family with my head still bleeding. We had a huge row – I can’t remember what about … I was drinking at that time though I’m sober now. But the atmosphere was tense.’ Mood swings, anger and tears are textbook behaviours after a head injury – although Singh blames long-running family tension for the rows that simmered at home. After two weeks, he slipped on the stairs again and fractured the same foot. An ambulance took him to hospital and his last words to his dad were – ‘I’ll call you as soon as I’m done.’ After his foot was treated, he stood outside Leicester General Hospital waiting for his dad when he got a tap on his shoulder. ‘It’s two police and it’s like – are you Mr Singh?’ he recalls, shaking his head. ‘I’m thinking – why are the police asking if I’m Mr Singh?’ He pauses for a moment and looks away, then back. ‘And I get arrested by the police – they say they’ve a restraining order because of my aggression at my dad’s house … and I’m kind of baffled because I just had a conversation with my dad and I thought he was coming to pick me up … but it turns out suddenly I’m homeless.’ After a night at Euston Police Station, a squad car dropped him off at the Dawn Centre, Leicester’s last remaining homeless hostel – the council has closed three other hostels in the past few years, offering supported accommodation instead but effectively reducing the number of beds available to rough sleepers. Still a little dazed – and with a few belongings in a plastic bag – he was hoping to get to a bed early to rest and recover a little. But the Dawn Centre was full and the hotels he could walk to only had rooms for £70 a night, so he went to an off-licence, bought a few cans of Kronenberg and slipped into a hotel car park where he lay down behind a parked van – ‘and drank and drank and tried to sleep,’ he shivers. ‘It was February and I was freezing so I thought I’d knock myself out with alcohol. But when you try and sleep outside, you think you’ve slept and then you look at your phone and it’s been three minutes.’He was so exhausted and dirty he thought he couldn’t do another night like that so he booked in to the hotel using his bank card to guarantee the room. He had a shower and got his head down for a couple of hours. When he woke, his phone battery was running low, he had no money and everything he owned was at his parents’ house. He walked on his crutches over to Leicester City Council housing office, where they said he wasn’t eligible for help as his parents’ house, his last address, stands just outside the city limits in Leicestershire. He managed to get an appointment with Oadby and Wigston Borough Council on the same day, got to the bus stop and realised he just had a few coppers and a little bit of change. He showed the bus driver all he had, and told him where he was going. The driver just took a few of the coppers and let him on, which still brings tears to his eyes when he tells the story. At Oadby and Wigston, a housing officer called Heidi hunted out a bed at the Action Homeless hostel, run by a local charityin the city centre. She lent him £3 to get the bus, he made it to Victoria Park and was given a bed on the first floor of a brick townhouse. He made friends sharing tobacco and Rizla – ‘it was like school or a prison’, he says. ‘I hadn’t got my own cup so they wouldn’t give me tea. People were kicking off over dinner and I almost wished I was outside again, instead of having to climb the stairs to get to my room with the noise of someone kicking off every half an hour.’They moved him around a couple of times. First into shared accommodation and finally into a single room in a quieter house. The bureaucracy of the homeless system proved endlessly baffling. One advisor told him he wasn’t entitled to housing in Leicester because his family lived outside, but if he filled out a form saying he was estranged from his family that would see him clear. So he did that and got a letter back saying he wasn’t eligible because he had no local connections. He’d have to wait in limbo for two years before he became a resident of Leicester.‘It’s crazy,’ he explains. ‘There’s housing I can get for £385 per month, and the council is paying my hostel over £780 for a single room with a shared kitchen. On top of that, I pay the hostel £104 a month, so they’re clearing £900 per month. Every now and then, someone says they may force me back to London, because I have connections there. But how am I going to get on a waiting list in Kingston upon Thames of all places?’He was sleeping badly, and hugely sensitive to noise and light, which eventually drove him to Inclusion looking for something to help. There he met a Dr Maxwell, who talked to him for half an hour and was shocked that he’d not been treated for his head injury. She helped sort out some medication, got the in-house physiotherapist to look at his leg and wrote a few letters to Action Homeless explaining his illness and asking that he be moved to a less noisy building. She also connected him with Headway, a charity dealing with people with head injuries, who secured him an assessment for the Employment and Support Allowance – the benefit paid to disabled people. Initially the interview was scheduled in Nottingham. ‘I told them I had problems with my leg and I suffer from anxiety,’ he shrugs. ‘Does it make sense to send me to Nottingham? And because I’m band four – as in, I’m not drinking or doing drugs – I’m a long way down the list for any better accommodation. So if I get myself an "addiction I’d get housed. I’d be better off if I started taking drugs.’The days pass slowly, he says – he’s got a scrapbook and tries doodling and sketching in it. He’s got a few ideas but they don’t quite come out right. And he’s started to help out at a homeless charity Open Hands.‘They’re all charities aren’t they? It’s funny that. The thing is – it can happen to anyone. I see people buying all these lottery tickets and it’s like – you’ve got more chance of being homeless than winning the lottery you know? I was working towards an okay life before – interning and organising exhibitions in Pimlico and Chelsea. Now everything’s stripped away. Some people do help out – but most people think I don’t look homeless enough.’